Gesundheit und Tennis



Dem Ruf, dass Tennis nur ein Sport für Reiche "Schnösel" ist, hat dieser Ausdauersport längst verloren. Tennis wird immer beliebter und wie bei jeder Sportart gibt es Dinge, die ein Tennisspieler beachten muss. Vor allem, was die körperlichen Grenzen angeht.

Die Vorteile des Tennis Trainings

Es gibt kaum eine Sportart, bei der die Teilnehmer eines Wettbewerbs so im Alter variieren, wie dem Tennis. Bei Wettkämpfen ist ein Alter von 85 Jahren die höchste Grenze. Dadurch wird schnell klar; Tennis ist ein Sport, den auch ältere Herren und Damen ausführen können! Zwar spielt hier die Fitness eine Rolle, jedoch werden die Athleten bei dieser Sportart kardiologisch nicht so belastet, wie Fußballer oder Boxer. Die Muskulatur wird bei richtiger Ausführung der Schlagtechniken trainiert, ohne dabei zu stark überlastet zu werden, wie es zum Beispiel beim Kraftsport oder Bodybuilding der Fall sein kann.

Risiken und Prävention

Trotz der Körperfreundlichkeit des Tennissports, können auch hier sowohl chronische als auch akute Verletzungen und Erkrankungen auftreten. So wird zum Beispiel das Sprunggelenk und der zweiköpfige Wadenmuskel (Musculus Gastrocnemius) sowie die dafür zuständigen Bänder, Sehnen und Nerven bei abrupten Stops und Sprints sehr stark belastet. Schlimmstenfalls kann es hierbei zu Bänderrissen, Überdehnungen und sogar Muskelfaszienrisse (Faserrisse) kommen. Eine weitere, für den Tennissport typische, Verletzung ist der Tennisarm.

Er entsteht hauptsächlich durch eine falsche Ausführung der Schlagtechniken und kann brennende und ziehende Schmerzen verursachen, die mit der Zeit zu einem chronischen Leiden werden. Um einem Tennisarm entgegenzuwirken, sollte der Spieler das Handgelenk beim schlagen nicht beugen und die Kraft des Schlags mit der Schulter- und Brustmuskulatur kontrollieren und mit dieser auch den Schlag ausführen. Schläge, die allein von der Armmuskulatur ausgeführt werden, führen schnell zu einem Tennisarm und damit zu Schmerzen. Um Verletzungen vorzubeugen, sollte der Athlet sich gut aufwärmen.

Ein kurzes Warmlaufen mit anschließender Dehnung, der zu belastenden Muskeln, macht diese geschmeidig und wirkt präventiv gegen Verletzungen!